Alles über Bernstein

Stein mit vielen Namen
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Orchideen locken Bienen, Motten und Käfer mit bunten Farben und süßen Düften an, sie imitieren Blüten oder geben sich als paarungsbereite Insektenweibchen aus. Das tun sie, um ihren Pollen zu verteilen und so ihren Fortbestand zu sichern. Doch seit wann sie diese Verführungskünste schon ausüben, war bisher unbekannt.

Jetzt haben Santiago Ramírez und seine Kollegen von der Harvard University eine in Bernstein eingeschlossene Biene gefunden, die auf ihrem Rücken Pollenreste einer längst ausgestorbenen Orchideenart trägt, schreibt spiegel.de. Entdeckt wurde der Bernstein in der Dominikanischen Republik.

Die Forscher glauben, dass die Biene schon seit 15 bis 20 Millionen Jahre darin gefangen ist. Auch seien es die ersten dokumentierten fossilen Orchideenfunde überhaupt. Die Entdeckung stütze die Vermutung, dass es Orchideen schon zu Zeiten der Dinosaurier gegeben haben könne, schreiben die Forscher. Die Analysen des Fundes deuteten darauf hin, dass Orchideen vor 76 bis 84 Millionen Jahren entstanden sind - viel früher als bisher angenommen.

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